Vor kurzem besuchte die Sek 1a die Kindergartenkinder vom Kindergarten Schönbühl draussen im Wald. Empfangen wurden wir mit einem lauten Räuberlied und anschliessend wollten die Räuberinnen und Räuber, dass wir ihnen beim Bau von Pfeil und Bogen halfen.
Jeder Räuber packte sich dafür einen Schüler oder eine Schülerin und schon wurden Sackmesser gezückt, Bogen mit Schnüren versehen und Pfeile gespitzt. Damit sie nicht gleich abgeschossen wurden, steckten die Schülerinnen und Schüler zur Sicherheit vorne auf die Pfeile noch einen Korkzapfen. Innert Kürze ging die wilde Jagd los und die Räuber zielten auf die verschiedenen Zielscheiben, die sich an dicken Baumstämmen befanden.
Das mit den Schiessen stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus. Der Pfeil musste mit der einen Hand richtig auf die Schnur gelegt und der Bogen mit der andern Hand gespannt werden. Da konnte es schnell geschehen, dass der Pfeil von der Schnur abrutschte oder nicht richtig am Bogen anlag. Aber mit Hilfe der SchülerInnen wurden auch diese Schwierigkeiten gemeistert und die Zielscheiben immer wieder getroffen.
Wer eine Pause brauchte, konnte sich an feinem Punsch aufwärmen oder sonst wo im Wald spielen. Gegen Mittag schlug der Nieselregen langsam auf die Stimmung und so zogen sich RäuberInnen und SchülerInnen wieder in ihre jeweiligen warmen Räuberhöhlen zurück, nicht aber, ohne sich vorher mit einem herzlichen Dankeschön voneinander zu verabschieden.